EMF im Auto - Audi A6 – EEG-Messung und EMI-Potenzial
- Daniel
- vor 2 Tagen
- 4 Min. Lesezeit

Messung im nichtentstörten Fahrzeug (EMF im Auto):
Vortest ohne Strahlungsexposition,
nur Motor,
Motor + Klimaanlage,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat über Freisprecheinrichtung,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat/Freisprechanlage + W-LAN,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat direkt am Ohr,
nur Motor als Nachtest jeweils im stehenden und fahrenden Fahrzeug.

Nachstehende Messungen wurden durchgeführt:
Elektroenzephalogramm: Theta-Aktivität
Elektroenzephalogramm: Alpha-Aktivität
Elektroenzephalogramm: Beta-Aktivität
Elektroenzephalogramm: Gamma-Aktivität
EEG-Dipolanalyse
Elektrokardiographie: Herzratenvariabilität, Zeitbereichsanalyse (NN50)
Elektrokardiographie: Herzratenvariabilität (Frequenzanalyse: low frequency, high frequency)
Elektromyographie: Halsmuskulatur
Elektromyographie: Schultermuskulatur
Elektrische Wechselfelder (NF) in V/m
Magnetisches Wechselfeld (NF) in nT
Magnetische Gleichfeldabweichungen in nT
EMI-Potenzial (NF) in µW/m2
Hochfrequenz (HF)
Stehendes Fahrzeug
Im stehenden Fahrzeug wird der Proband gemessen ohne jegliche Elektronik
Im stehenden Fahrzeug wird der Proband gemessen nur die Zündung eingeschaltet
Im stehenden Fahrzeug wird der Proband gemessen mit laufendem Motor im Leerlauf
Im stehenden Fahrzeug wird der Proband gemessen mit laufendem Motor im Leerlauf, Klimaanlage eingeschaltet
Im stehenden Fahrzeug wird der Proband gemessen mit laufendem Motor im Leerlauf, Klimaanlage und Bluetooth zugeschaltet, Handytelefonat
Im stehenden Fahrzeug wird der Proband gemessen mit laufendem Motor im Leerlauf, Klimaanlage, Bluetooth mit Handytelefonat und W-LAN eingeschaltet
Im stehenden Fahrzeug wird der Proband gemessen mit laufendem Motor im Leerlauf, Klimaanlage, Bluetooth aktiviert, W-LAN eingeschaltet und Handytelefonat direkt am Ohr
Fahrendes Fahrzeug mit jeweils fünf Runden zu je 2,0 km
Fünf Runden in vorgegebener Strecke Fahren ohne zusätzliche Elektronik eingeschaltet
Fünf Runden in vorgegebener Strecke Fahren mit Klimaanlage eingeschaltet
Fünf Runden in vorgegebener Strecke Fahren mit Klimaanlage eingeschaltet und Bluetooth aktiviert mit einem Handytelefonat
Fünf Runden in vorgegebener Strecke Fahren mit Klimaanlage eingeschaltet, Bluetooth aktiviert mit einem Handytelefonat und W-LAN eingeschaltet
Fünf Runden in vorgegebener Strecke Fahren mit Klimaanlage eingeschaltet, Bluetooth aktiviert, W-LAN eingeschaltet und Handytelefonat direkt am Ohr
Fünf Runden in vorgegebener Strecke Fahren ohne zusätzliche Elektronik eingeschaltet
Messung im entstörten Fahrzeug:
Vortest ohne Strahlungsexposition,
nur Motor,
Motor + Klimaanlage,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat über Freisprecheinrichtung,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat/Freisprechanlage + W-LAN,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat direkt am Ohr,
nur Motor als Nachtest jeweils im stehenden und fahrenden Fahrzeug.

Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Effekt elektromagnetischer Strahlungsexposition im PKW, gemessen im stehenden und auch im fahrenden Fahrzeug.
Insbesondere hinzugeschaltetes WLAN, bei auch aktivierter Bluetooth-Schnittstelle, erzeugt in den frontalen Regionen des Gehirns eine starke Beta- und Gamma-Aktivität. Dieses Aktivierungsmuster spiegelt sich in der kardiovaskulären Aktivität, gemessen über die Herzratenvariabilität (HRV), in einer geringeren HRV (gemessen über den Parameter NN50) sowie einer Zunahme der über den Sympathikus gesteuerten Aktivität (gemessen über das Verhältnis von low frequency und high frequency) wider.

Die Elektromyographie belegt in gleicher Weise eine Zunahme der Aktivität des sympathischen Nervensystems, die sich in einer stärkeren muskulären Spannung in der Hals- und Schultermuskulatur, insbesondere während des Fahrens unter hinzugeschalteter Bluetooth-Schnittstelle und W-LAN in den Testbedingungen ohne Entstörprodukte im Kraftfahrahrzeug, zeigt.
Die vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei starker Strahlungsexposition im PKW ohne Entstörungstechnologie während des Fahrens eine Beeinträchtigung der Gehirn-, Herz- und muskulären Aktivität unter kognitiver Belastung zu erwarten ist, was unter anderem zu Beeinträchtigungen der Konzentrationsleistung (Indikator ist hier eine Fehlaktivierung in den frontalen und präfrontalen Arealen) während des Fahrens bis hin zu erhöhter Unfallgefahr durch schnellere Ermüdung, Beeinträchtigung der psychophysiologischen Befindlichkeit, sowie zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schmerzen in der Hals-, Schulter- und Rückenmuskulatur, Bluthochdruck) führen kann.




Die Ergebnisse der Testmessungen konnten alle repliziert werden. In Testmessungen III und IV ist eine Veränderung der Zusammensetzung in den Anteilen der EEG-Frequenzbänder zu beobachten: Gegenüber Testmessungen I und II ist in Testmessung III und IV die Theta- und Alpha-Aktivität erhöht, die Beta- und Gamma-Aktivität reduziert. Bei Entstörung des PKWs durch die Gabriel-Technologie können systematische Effekte auf den Organismus durch elektromagnetische Strahlungsbelastung möglicherweise systematisch reduziert werden.
Fragestellung der EEG-Pilotstudie im PKW
Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen einen systematischen Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf die Gehirnaktivität. In der vorliegenden Pilotstudie wurden Auswirkungen der technischen Gegebenheiten auf die Gehirnaktivität aufgezeigt und getestet, ob Fahren in einem PKW bei elektromagnetischer Strahlungsexposition im Fahrzeug durch verschiedene Verbraucher sowie aktivierter Bluetooth-Schnittstelle, W-LAN, Handy (Telefonat über Freisprecheinrichtung, Telefonat direkt am Ohr) mit und ohne Gabriel-Technologie eine Wirkung auf die Gehirnaktivität, kardiovaskuläre Aktivität und elektromyographische Aktivität hat.

Untersuchungsdesign
In der vorliegenden Studie wurde an allen Probanden im gleichen PKW, zuerst ohne Entstörung, danach mit Entstörung durch die Gabriel-Technologie, die Wirkung von elektromagnetischer Strahlungsexposition im stehenden und fahrenden PKW auf die Gehirnaktivität (EEG), kardiovaskuläre Aktivität (EKG) und elektromyographische Aktivität (EMG) getestet.
Die elektromagnetische Strahlung wurde mehrstufig getestet:
Vortest ohne Strahlungsexposition,
nur Motor,
Motor + Klimaanlage,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat über Freisprecheinrichtung,
Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat über Freisprecheinrichtung + W-LAN, Motor + Klimaanlage + aktivierte Bluetooth-Schnittstelle + Handytelefonat direkt am Ohr,
nur Motor als Nachtest, jeweils im stehenden und fahrenden Fahrzeug.
Die physiologischen Daten wurden im stehenden Fahrzeug unter den verschiedenen Testbedingungen, sowie vor, während und nach dem Fahren mit dem PKW erhoben. Vor allen Messungen wurde jeweils die elektromagnetische Strahlungsbelastung im Fahrzeug gemessen. Die Hochfrequenz (HF) wurde während aller Messungen kontinuierlich als Kontrollvariable aufgezeichnet.
Die aktuellen Messungen sind aus wissenschaftlicher Sicht sehr wertvoll, da wir mit high-density EEG von 128 Elektroden am Kopf gemessen haben. Bisher ist die Uni-Mainz die einzigste Uni in Deutschland, die ein mobiles high-density EEG besitzt. Das Gerät besitzt eine online-Korrektur der EEG-Daten, d.h. auch während des Fahrens können trotz Bewegungen des Fahrers, Vibration des Fahrzeugs, Beschleunigung und EMF saubere Daten gewonnen werden. Anhand der Oberflächenaktivierung der EEG-Elektroden können wir ein mathematisches 3D-Modell des Gehirns berechnen. Die Bilder sehen dann so aus, als würden wir während der Fahrt kontinuierlich ein MRT oder funktionelle Magnetresonanztomographie aufzeichnen. Wir können damit auch funktionelle Aussagen über ganz bestimmte Teile des Gehirns treffen.
Die EEG-Daten zeigen, dass es durch EMF nicht nur zu einer Oberflächenaktivierung des Gehirns kommt, sondern gerade auch tiefere Schichten des Gehirns betroffen sind. Eine Beeinträchtigung funktioneller Art ist also auf Verhaltensebene zu erwarten. Bei längerfristiger Aktivierung durch EMF in diesem Ausmaß ist durchaus vorstellbar, dass es zu Störungen im Neurotransmitter- und Hormonhaushalt des Gehirns kommt, auf zellulärer Ebene Mangelerscheinungen durch eine Überbelastung des metabolischen Haushalts der Zelle zu erwarten sind. Eine Dysbalance in der Mikronährstoffversorgung ist daher durchaus, zu erwarten.
Wir haben die Ergebnisse der kurzzeitigen Effekte der Entstörung (d.h. vier bis sechs Wochen nach der Entstörung) in Langzeitmessungen 2,0 Jahre nach der Entstörung (Audi A6) bestätigen können. Die Entstörung wirkt nachhaltig.





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